Übersetzen mit KI: Neue Sprachen in Tagen, mit Prüfung statt Blindflug
x-defaultheißt die Rückfallversion für Besucher, deren Sprache eine Website nicht anbietet [2]
Mit KI ist eine neue Sprachversion in Tagen statt Wochen online. Damit Gäste und Google sie ernst nehmen, braucht es Fachbegriffe, Prüfung und saubere Technik. Wie wir das für Tourismus und Grenzregionen machen.
Das Wichtigste in Kürze
KI übersetzt schnell und meist gut, aber nicht fehlerfrei. Google erlaubt KI-erzeugte Inhalte, verlangt aber, dass sie geprüft sind und Nutzern etwas bringen; viele Seiten ohne Mehrwert zu erzeugen, kann gegen die Spam-Richtlinien verstoßen [1]. Für mehrsprachige Websites kommt die Technik dazu: Jede Sprachversion muss auf alle anderen verweisen, sonst ignoriert Google die Angaben [2]. Wir übersetzen auf Wunsch mit KI, legen ein Glossar mit den Fachbegriffen Ihres Kunden an und lassen jede Sprache prüfen, bevor sie online geht. Für rechtlich oder fachlich heikle Texte empfehlen wir eine Fachübersetzung.
Warum gerade für Tourismus und Grenzregionen
Am Bodensee, im Allgäu, in Vorarlberg und der Ostschweiz kommen Gäste und Kunden aus mehreren Ländern. Ein Hotel braucht Deutsch, Englisch und oft Italienisch oder Französisch, ein Händler in der Schweiz zwei Landessprachen. Bisher scheiterten weitere Sprachen oft am Aufwand. Mit KI wird die erste Fassung einer Sprache vom größten Kostenblock zur kleinsten Aufgabe; die Arbeit verschiebt sich auf das, was zählt: Fachbegriffe, Tonalität und Prüfung.
Was KI gut kann und was nicht
Gut: Fließtexte, Zimmerbeschreibungen, News, FAQs, Beschriftungen und Metadaten in kurzer Zeit, im gewünschten Ton, auch für viele Seiten auf einmal.
Weniger gut: Ortsnamen, regionale Begriffe, Markennamen und Fachwörter, die es so in der Zielsprache nicht gibt. KI-Modelle sagen wahrscheinliche Wortfolgen voraus und können Fakten erfinden; Google rät deshalb ausdrücklich, KI-Inhalte vor der Veröffentlichung zu prüfen [1]. Das gilt auch für Titel, Beschreibungen und Alternativtexte, die in der Suche erscheinen [1].
Gar nicht: Rechtsverbindliche Texte wie AGB, Datenschutz oder Verträge. Hier empfehlen wir eine Fachübersetzung, die KI liefert höchstens einen Entwurf.
Die Technik dahinter
Google muss wissen, welche Seiten Sprachversionen voneinander sind. Dafür gibt es hreflang-Angaben: Jede Version nennt sich selbst und alle anderen, und wenn zwei Seiten nicht gegenseitig aufeinander verweisen, ignoriert Google die Angaben [2]. Für Besucher, deren Sprache nicht angeboten wird, gibt es eine Rückfallversion mit dem Wert x-default [2].
Auf Statamic ist Mehrsprachigkeit eingebaut, jede Sprache hat ihre eigenen Felder und Adressen. Auf WordPress setzen wir WPbricks ML ein, unsere eigene, schlanke Sprachlösung. In beiden Fällen erzeugen wir die hreflang-Angaben automatisch, so dass sie immer vollständig sind. Mehr dazu in Mehrsprachig mit Statamic und Mehrsprachig mit WordPress.
Welcher Weg für welchen Text
| Kriterium | Unsere Empfehlung |
|---|---|
| Zimmer, Angebote, News, FAQs | KI-Übersetzung mit Glossar und Prüfung |
| Navigation, Buttons, Formulare | KI-Übersetzung, Prüfung im Zusammenhang der Seite |
| Titel, Beschreibungen, Alternativtexte | KI-Übersetzung, ausdrücklich mitprüfen [1] |
| AGB, Datenschutz, Verträge | Fachübersetzung, KI höchstens als Entwurf |
| Meldungen von Gemeinden zu öffentlichen Themen | geprüft und mit verantwortlicher Stelle, sonst kennzeichnen [3] |
Eine Orientierung aus unseren Projekten; die Zahlen in eckigen Klammern verweisen auf die Quellenliste.
So machen wir aus einer Sprache viele
Glossar anlegen · zu Beginn
Ortsnamen, Marken, Fachbegriffe und die Tonalität Ihres Kunden je Sprache, damit jede Übersetzung gleich klingt.
Übersetzen · Stunden bis Tage
Mit KI auf Basis des Glossars, für alle Inhalte, Metadaten und Alternativtexte.
Prüfen · je Sprache
Durch Ihren Kunden, eine Muttersprachlerin oder eine Fachübersetzung, je nach Text und Risiko.
Freigeben und verknüpfen · beim Livegang
Sprachversionen mit vollständigen hreflang-Angaben, Sprachumschalter ohne Zwangsumleitung.
Pflegen · laufend
Neue Inhalte werden auf Wunsch gleich mitübersetzt, mit AI ready auch per Chat.
Häufige Fragen zum Thema
Sind KI-Übersetzungen für Google ein Problem?
Nein, wenn sie geprüft sind und Besuchern etwas bringen. Google erlaubt KI-Inhalte grundsätzlich, rät aber, sie vor der Veröffentlichung zu prüfen. Viele Seiten ohne Mehrwert massenhaft zu erzeugen, kann dagegen gegen die Spam-Richtlinien verstoßen.
Wer prüft die Übersetzungen?
Am besten jemand, der die Sprache und das Fach kennt: Ihr Kunde, eine Muttersprachlerin im Team oder eine Fachübersetzung. Wir liefern die Übersetzung mit Glossar und markieren Stellen, bei denen wir unsicher sind.
Übersetzen Sie auch AGB und Datenschutz mit KI?
Nicht ohne Fachübersetzung. Für rechtsverbindliche Texte kann KI höchstens einen Entwurf liefern, die endgültige Fassung sollte eine Fachübersetzung oder die Rechtsberatung Ihres Kunden verantworten. Unsere KI-Übersetzung erfolgt ohne Gewähr.
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Quellen
- Google Search Central, Using generative AI content (aktualisiert 1.10.2026) · abgerufen am 29.10.2026
- Google Search Central, Tell Google about localized versions of your page · abgerufen am 29.10.2026
- RTR, KI-Servicestelle: AI Act – Transparenzpflichten · abgerufen am 29.10.2026
Recherchiert mit KI-Unterstützung, mit Quellen belegt und inhaltlich geprüft von Mike Joerihsen am .
Diese Inhalte sind eine Orientierung und keine Rechtsberatung. Bei konkreten Fragen zu Ihrer Situation wenden Sie sich an eine Rechtsberatung oder die zuständige Behörde.